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Marvin Milleschewski
Rechtsanwalt

Kosten

Was nichts kostet ist nichts wert, sagt der Volksmund. Genauso häufig stellt sich die Frage daraufhin: Ja was kostet es denn? Kann ich mir das leisten?

Es gibt viele Situationen, in denen man am liebsten sofort bei einem Anwalt fachkundigen rechtlichen Rat einholen möchte. Vielfach wird dieser Weg jedoch aus vermeintlich zu hohen Kosten gescheut.

Die Frage nach den Rechtsanwaltskosten ist für alle Ratsuchenden interessant. Dass es eine Beratung durch einen Rechtsanwalt nicht umsonst gibt dürfte jedem klar sein, denn für eine Beratung haftet der Rechtsanwalt schließlich auch. Die Frage nach der Höhe der Kosten ist aber genauso legitim und es sollten keine Hemmungen bestehen, diese Frage zu stellen.

Ohne einen detaillierten Vortrag über das Kostenrecht nun niederzuschreiben (das haben andere Menschen schon in Form sehr umfangreicher Bücher getan), will ich Ihnen ein paar Anhaltspunkte geben:

Zunächst einmal bestimmt der Rechtsanwalt seine Gebühren nicht selber. Er ist bei der Berechnung der Kosten eines Rechtsstreits an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und die dortigen Gebührenvorgaben gebunden.

Über diese festgelegten Beträge kann der Rechtsanwalt nur hinausgehen, wenn er dies vorher mit dem Mandanten vereinbart hat.

Besonderheiten:

  1.  Rechtschutzversicherung

    Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, trägt das Versicherungsunternehmen in der Regel die Kosten für die Durchsetzung Ihrer Rechte. Bringen Sie daher bitte zum Erstgespräch bereits die Unterlagen über Ihre Rechtschutzversicherung mit, damit die Übernahme der Kosten geprüft werden kann
     
  2.  Erstberatung

    Im Rahmen einer Erstberatung wird Ihre Angelegenheit erörtert und ein Weg aus der Problemstellung gesucht und aufgezeigt. Für diese Erstberatung hat der Gesetzgeber eine Erstberatungsgebühr zwischen 15,00 und 180,00 EUR netto festgelegt. Dabei bestimmt sich die Höhe nach der Schwierigkeit und Dauer der Beratung. Sollte nach dieser ersten Beratung weitere Beratung von Nöten sein, wird diese dann nach der Gebührenordnung berechnet, wobei die Erstberatungsgebühr verrechnet wird.
     
  3. Prozesskostenhilfe

    Sollten Sie über geringes oder gar kein Einkommen verfügen, besteht für gerichtliche Verfahren die Möglichkeit Prozesskostenhilfe zu beantragen. Wird diese gewährt, werden die Rechtsanwaltskosten vom Staat getragen.
     
  4. Beratungsschein

    Sollten Sie über keine finanziellen Mittel verfügen, besteht auch die Möglichkeit, dass Sie beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungsschein erhalten. Die persönlichen Kosten einer anwaltlichen Beratung belaufen sich dann auf 10,00 EUR . Den restlichen Betrag übernimmt der Staat.

Ob Sie die letztgenannten Hilfen bekommen, richtet sich nach Ihrem Einkommen und Vermögen. Bringen Sie bitte alle Unterlagen über Ihre gegenwärtigen finanziellen Verhältnisse in diesen Fällen bereits zum Erstgespräch mit.

Sollten Sie konkrete Fragen zu einem bestimmten Fall haben, können Sie sich selbstverständlich an mich wenden. Ich werde Ihnen dann die jeweilige Kostenrechnung gerne erklären und Ihre Fragen beantworten.